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Umweltzone Münster

Wichtig!

Münster hat eine Umweltzone: Münster (grün)

Münster ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen. Die 2010 eingeführte Umweltzone umfasst den Stadtkern Münsters. Zur Einfahrt in die Umweltzone benötigt jedes betroffene Fahrzeug eine gültige, grüne Umweltplakette. Andernfalls ist mit einer Strafe von 80 Euro plus 25 Euro Bearbeitungsgebühr zu rechnen.

Name der Umweltzone: Umweltzone Münster - Deutschland

Umweltzone in Kraft seit: 01.01.2010

Art der Umweltzone: Ständig gültig

Fahrverbote (temporär): Derzeit keine bekannt

Fahrverbote (ständig): Fahrzeugklasse: PKW, Wohnmobil (M1), Bus (M2, M3), Kleintransporter (N1), LKW (N2, N3)
Kraftstoffart: Diesel, Benzin, LPG
Euronorm: 0-3 (Diesel), 0 (Benzin, LPG)
Plakette/Registrierung/Antrag: Einfahrt nur mit Plakette (grün)

Geldbußen: 80 Euro.

Gebiet/Ausdehnung der Umweltzone: Die Umweltzone umfasst den Stadtkern Münsters.

Besonderheiten: Nachrüstung erlaubt: ja (PM)

Umweltzone Kontakt und Ausnahmeregelungen: Ralf Besler: Besler@stadt-muenster.de, Telefon: 0251/492-6798.

Ausnahmen: Arzt, Behindertenfahrzeug, Feuerwehr, Krankenwagen, Militär, Mobiler Kran, Oldtimer älter als 30 Jahre und Polizei

Umweltzone (grün)

Brauche ich eine Plakette oder Registrierung?

Zur Einfahrt in die Umweltzone benötigt jedes betroffene Fahrzeug eine gültige, grüne Umweltplakette. Andernfalls ist mit einer Strafe von 80 Euro plus 25 Euro Bearbeitungsgebühr zu rechnen.

Die grüne Umweltzone erkennt man an den Verkehrschildern 270.1 und 270.2.

Vor jeder Zone steht das Zeichen 270.1 mit einem Zusatzschild für die erlaubte Plakette.
Das Ende der Umweltzone zeigt das Zeichen 270.2.


In unserer Green-Zones App haben wir von jeder Umweltzone eine detaillierte Karte dargestellt. So kannst du ganz leicht die Grenzen erkennen und Strafen vermeiden.

Ja, sehr viele sogar. Deutschland hat mit über 80 verschiedenen Umweltzonen einer der meisten in Europa.


In unserer Green-Zones App haben wir alle Umweltzonen von Europa versammelt und übersichtlich dargestellt.

Elektrofahrzeuge

Gibt es eine Plakette für Elektrofahrzeuge?

Ja! Die Plakette für Elektrofahrzeuge ist jedoch nicht für alle gedacht. Ist das Fahrzeug in Deutschland zugelassen, kann als letztes Zeichen auf dem Kennzeichen ein "E" vermerkt werden. Wenn das Fahrzeug jedoch im Ausland zugelassen ist, dann wird eine Elektroplakette (E-Plakette) benötigt.

Durch die E-Plakette erhält man diverse Bevorzugungen. Je nach Kommune gibt es verschiedene Vorteile wie z.B die Benutzung von Busspuren, kostenloses Parken im Straßenverkehr und an Strom-Ladesäulen, sowie das eventuelle Befahren ansonsten gesperrter Straßen.

Ja! Jeder PKW, egal ob mit Benzin, Diesel oder Strom befahren, benötigt laut Gesetz eine grüne Umweltplakette. Die E-Plakette berechtigt darüber hinaus zusätzliche Vorteile gegenüber nicht Elektrofahrzeugen. In der 35. BImSchV ist kein gesonderter Paragraph für Elektrofahrzeuge vorgesehen, die diese als Ausnahme regelt. Daher: Fährt ein Elektrofahrzeug ohne grüne Umweltplakette in eine grüne Umweltzone, muss mit einem Bußgeld von 80 € + ca. 25 € Bearbeitungsgebühr gerechnet werden.

Gut zu wissen...

Alle aktuellen Fahrverbote und weiteren Infos gibt es in unserer Green-Zones App.


Blog & News

Umweltzonen sorgen auch innen für saubere Luft

Schlechte Luft ist für knapp 13.000 vorzeitige Todesfälle pro Jahr verantwortlich, allein in Deutschland. Das Land hat einer der höchsten Stickoxid-Konzentrationen in der EU. Davon betroffen sind nicht nur die Großstädte, sondern auch viele Mittel- oder Kleinstädte. Deutschland versucht mit der Einführung von Umweltzonen, Dieselfahrverboten und Umweltspuren der Lage Herr zu werden.

City-Maut für deutsche Städte?

In vielen europäischen Ländern gibt es sie bereits: Die City-Maut sorgt in Norwegen, Großbritannien, Schweden und Italien in manchen Städten bereits für weniger Verkehr und für mehr Einnahmen. Verkehrsexperten fordern nun auch für deutsche Städte die Einführung einer Maut.

Tschechien gegen Elektroautos

Der Plan der EU, den Anteil von Verbrennern in Europa drastisch zu verringern, gefällt nicht jedem. Tschechiens Ministerpräsident hat jetzt angekündigt, gegen das Verkaufsverbot von Autos zu stimmen, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden. Das könnte den Zeitplan der EU in Gefahr bringen, denn alle 27 Staaten müssten diesem Verbot zustimmen.

Betrug an Ladesäulen?

Ladesäulen, egal ob sie schnell laden oder sich mehr Zeit lassen, sollten auf jeden Fall eines nicht: Mehr Strom abrechnen als beim Verbraucher landet. Doch das ist bislang viel zu häufig der Fall, weil viele Ladesäulen nicht geeicht sind.

Elektrofahrzeuge immer leistungsfähiger

Zwei Unternehmen aus Europa haben neue Rekorde in Sachen Elektromobilität aufgestellt. Das Schweizer Unternehmen Futuricum hat bewiesen, dass Lkw durchaus große Strecken zurücklegen können, ohne zwischendurch aufgeladen werden zu müssen. Die Firma Zero Emission Services (ZES) aus Rotterdam hingegen revolutioniert die Binnenschifffahrt im grünen Herzen Hollands.

Karlsruher klagen über zu viel Lieferverkehr

Als sich vor knapp einem Jahr der Karlsruher Oberbürgermeister zur Wiederwahl stellte, machten die Grünen ihre Unterstützung von verschiedenen Punkten abhängig: Parkgebühren sollten angehoben und auf eine zweite Brücke über den Rhein sollte verzichtet werden. Außerdem im Gespräch waren temporäre Fahrverbote und die mögliche Einführung einer City-Maut. Bislang war diese Maut jedoch kein Thema für den SPD-Oberbürgermeister, so dass es bis heute lediglich eine Umweltzone gibt.

Exportstopp bzw. Enteignung von EURO 4-Fahrzeugen?

Eine neue Regelung für den Verkauf von Gebrauchtwagen könnte dafür sorgen, dass sie verschrottet werden müssen. Geplant ist eine EU-Richtlinie, die gebrauchte Autos mit einer Abgasklasse unter Euro 5 zukünftig als Schrott einstuft. Damit wird der Verkauf in ärmere Länder immer schwieriger bzw. unmöglich.

Österreichische Umweltzonen erklärt

In Österreich gibt es sieben Umweltzonen und eine Lärmschutzzone. Im Burgenland, in Nieder- und Oberösterreich, in der Steiermark und in Wien gilt die Umweltzone nur für Lkw, und zwar für alle Arten. Ob Kleintransporter, ob Lastwagen unter oder über 3,5 Tonnen: Vom Fahrverbot sind alle Lkw-Klassen, also N1, N2, N3 betroffen, zumindest jene, die die Euro-Norm 3 nicht erfüllen.