Umweltzone Regensburg - Was droht den Autofahrern?
Umweltzone Regensburg
Eine Seite der Stadt Regensburg mit umfangreichen Informationen zu ihrer neuen Umweltzone finden Sie hier
Eine Karte der Umweltzone Regensburg finden sie hier
Daten und Fakten
Größe der Umweltzone: unbekannt
Bewohner der Umweltzone: unbekannt
Start der Umweltzone: Datum offen
Fahrverbot für alle Fahrzeuge ohne Plakette
2. Stufe der Umweltzone: bisher nicht geplant
Aktuelles zur Umweltzone Regensburg
Lokale Ausnahmeregelungen und Besonderheiten
Die Kennzeichnungsverordnung lässt Ausnahmeregelungen zu. Ausnahmen von der Kennzeichnungspflicht sind u.a. gesetzlich für folgende Kraftfahrzeuge vorgesehen:
- mobile Maschinen und Geräte
- Arbeitsmaschinen
- land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen
- zwei- und dreirädrige Kraftfahrzeuge
- Krankenwagen, Arztwagen mit entsprechender Kennzeichnung im Einsatz zur medizinischen Betreuung
- Kraftfahrzeuge, mit denen Personen fahren oder gefahren werden, die außergewöhnlich gehbehindert, hilflos oder blind sind
- Fahrzeuge, für die Sonderrechte nach § 35 StVO in Anspruch genommen werden können; z.B. Bundeswehr, Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst etc.
- Fahrzeuge, die dem Bau, der Unterhaltung oder Reinigung der Straßen und Anlagen im Straßenraum oder der Müllabfuhr dienen und durch weiß-rot-weiße Warneinrichtungen gekennzeichnet sind
Im Beschluss des Stadtrates vom 6. März 2007 erteilt die Stadt Regensburg ergänzend zu diesen gesetzlichen Ausnahmeregelungen in folgenden Fällen kostenpflichtige Einzelausnahmen:
- für Fahrzeuge des öffentlichen Personennahverkehrs (Linienbusverkehre, Taxen)
- für Bewohner- und Lieferfahrzeuge in begründeten Einzelfällen aus wirtschaftlichen, sozialen und technischen Gründen
- für Oldtimerfahrzeuge im Zusammenhang mit Veranstaltungen
Archiv
Verzögerung der Umweltzone in Regensburg REGENSBURG - Meldungen zufolge verzögert sich die Einführung der Umweltzone Regensburg. Die Einführung der Umweltzone in Regensburg erst für 2008 zu planen und nicht schon im Oktober 2007 zu realisieren, ist für die IHK Regensburg eine Chance für die Stadt.
Zum einen soll bis dahin die unsinnige Regelung aufgehoben werden, Fahrzeuge mit geregeltem Katalysator die Fahrt in der Umweltzone zu verbieten. Zum anderen würde durch die Verzögerung Zeit gewonnen, um über alternative Maßnahmen nachzudenken, die voraussichtlich mehr brächten als die Einführung einer Umweltzone.
"Die Erreichbarkeit der Regensburger Altstadt würde durch die Umweltzone vor allem psychologisch stark beeinträchtigt, ohne die Feinstaubbelastung maßgeblich zu reduzieren", so der Vorsitzende des IHK-Gremiums Regensburg Dr. Nicolas Maier-Scheubeck. Aus diesen Gründen hatte die IHK in einem gemeinsamen Positionspapier mit der Handwerkskammer und bei dem Diskussionsforum "Der Feinstaub aus Brüssel und sein Niederschlag in Regensburg" bereits im Frühjahr 2007 gefordert, die Umweltzone nicht einzuführen und stattdessen auf andere Maßnahmen zu setzen.
- Quelle: IHK Regensburg
"Stinker" aus der Stadt verbannen
Feinstaubbelastung: Regensburg richtet Umweltzone ein - Kommunen unter Druck
Saubere Luft ist einklagbar: Das Gerichtsurteil, das die Stadt München wegen zu hoher Feinstaubwerte zum Handeln verpflichtet, setzt Kommunen auch in der Oberpfalz unter Druck. Regensburg will im Frühjahr 2008 die Altstadt zur Umweltzone erklären. Dann sollen Fahrzeuge der Schadstoffklasse 1 (Autos mit Ottomotor ohne geregeltem Katalysator, Diesel-Pkw mit Partikelemissionen nach Euro 1) nicht mehr ins Zentrum fahren dürfen. Autofahrer, die mit einem "Stinker" in der Innenstadt erwischt werden, müssen ein Bußgeld von 40 Euro zahlen. "Eigentlich sollte diese Regelung bereits ab Montag gelten", erklärte ein Sprecher der Stadt. Die Ausarbeitung des Luftreinhalteplans verzögere sich aber. In Regensburg und elf weiteren bayerischen Kommunen - darunter Schwandorf und Weiden - gibt es mittlerweile Maßnahmenkataloge zur Verringerung der Luftverschmutzung. Schwandorf und Weiden setzen aber nicht auf Umweltzonen, sondern auf Leitsysteme, den Nahverkehr und Geschwindigkeitsbeschränkungen. Wird die zum 1. Oktober 2007 geplante Einführung der Umweltzone verschoben?
Umweltplaketten erst im Sommer 2008?
Zum 1. Oktober sollte die Regensburger Altstadt zur Umweltzone erklärt werden, so der Stadtratsbeschluss vom März. Zweck des Vorhabens ist die Verringerung der Feinstaubwerte. Dabei hat der Stadtrat allerdings eine Bedingung gestellt: Nur wenn die Bundesregierung ihre Kennzeichenverordnung so abändert, dass Fahrzeuge mit geregeltem Katalysator in der Umweltzone fahren dürfen, wird der Stadtratsbeschluss gültig. Das hing bisher von der Zustimmung des Bundesrats ab, die jedoch am 21.09.2007 erfolgte. Im nächsten Schritt muss die Verordnung in Brüssel „notifiziert" werden.
Wann dort aber entschieden wird, den Autobesitzern mit einem geregelten Katalysator entgegenzukommen, könne derzeit niemand abschätzen, so Dr. Wolfgang Schörnig vom Umweltamt: „Wir hängen alle in der Luft." Mit mindestens drei Monaten Bearbeitungszeit in Brüssel rechnen jedenfalls seine Kollegen in München.
Nach der ursprünglich geplanten und vom deutschen Städtetag heftig kritisierten Regelung wären Fahrzeuge mit geregeltem Katalysator mit alten Rußschleudern in einen Topf geworfen worden, der da heißt „Schadstoffklasse 1". - „Wer das macht, schießt über‘s Ziel hinaus", monierte daher selbst Umweltminister Werner Schnappauf. Das Kreisverwaltungsreferat in München hat daher die Notbremse gezogen und den 1. Oktober als Einführungstermin für die „Umweltzone" auf unbestimmte Zeit verschoben. Wie Sprecher Klaus Kirchmann gegenüber der MZ bestätigte, rechne man „aller Voraussicht nach erst im Sommer 2008" mit der Umweltplakette. Andernfalls sei der Vorlauf für die praktische Umsetzung zu kurz.
In Regensburg wäre erst einmal der Stadtrat wieder dran. „Wenn bis 1. Oktober nicht entschieden wird, brauchen wir einen neuen Beschluss zur Umweltzone", weißt Dr. Wolfgang Schörnig. Ungeachtet der eventuellen Verzögerungen gehen die Dinge im Amt für Öffentliche Ordnung ihren Gang. „Wir machen gerade die Ausschreibung für die Schilder", berichtet Alfred Santfort. Rund 30 Umwelt-Zonen-Schilder benötige Regensburg; die Gesamtkosten dafür lägen zwischen 5000 und 6000 Euro, also ein eher geringer Betrag.
Regensburg: Ab 1.10.2007 brauchen Sie eine Umwelt- oder Feinstaubplakette!
Ab dem 1. Oktober 2007 wird in der Regensburger Innenstadt eine Umweltzone geschaffen. In dieser Zone dürfen nur Fahrzeuge fahren, die bestimmte Abgasstandards einhalten. Durch diese Maßnahme soll die Feinstaubbelastung in der Innenstadt gesenkt werden. Die Regelungen gelten ab dem 1. Oktober 2007. Zunächst ist ein Zeitraum von drei Jahren, also bis Oktober 2010, vorgesehen. Ausnahmeregelungen sind vorgesehen, aber vor allem die regionalen Zusatzrerelungen sind nicht sehr detailiert.
Laut Beschluss des Stadtrates vom 6. März 2007 erteilt die Stadt Regensburg ergänzend zu diesen gesetzlichen Ausnahmeregelungen in folgenden Fällen kostenpflichtige Einzelausnahmen: - für Fahrzeuge des öffentlichen Personennahverkehrs (Linienbusverkehre, Taxen)
- für Bewohner- und Lieferfahrzeuge in begründeten Einzelfällen aus wirtschaftlichen, sozialen und technischen Gründen
- für Oldtimerfahrzeuge im Zusammenhang mit Veranstaltungen
Wie die Verwaltung diese in der Praxis auslegt und welche Gebühren sie festsetzt, bleibt abzuwarten.
Detailierte Informationen der Stadtverwaltung finden Sie hier.
Die Umweltzone umfasst voraussichtlich das Gebiet der Regensburger Altstadt zwischen Alleengürtel und Donau.
Die Regensburger Verwaltung hat einen detaillierten Plan der Umweltschutzzone als Website veröffentlicht. Diesen erreichen Sie hier ...
Als Umweltzone wird ein, meist im Innenstadtgebiet liegender Raum bezeichnet, indem für bestimmte Fahrzeuge ein Fahrverbot ausgesprochen wird, um die Luftbelastung durch die Emission gesundheitsschädlichen Feinstaubs und Stickoxiden (beides sind Bestandteile von Autoabgasen) zu senken.
In diesem Zusammenhang sind auch die klimaschädlichen CO2-Emissionen zu erwähnen, für die jetzt auf freiwilliger Basis auch Klima-Vignetten zur CO2-Kompensation ausgestellt werden können. Informationen sind hier erhältlich.
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