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Umweltzone Duisburg; was erwartet die Autofahrer?

Umweltzone Duisburg seit dem 01.10.2008!

Eine Karte der im Ruhrgebiet geplanten Umweltzonen mit besserer Auflösung finden Sie hier

Eine Karte mit straßengenauer Abgrenzung der Umweltzone finden Sie hier

Daten und Fakten

Größe der Umweltzone: unbekannt
Bewohner der Umweltzone: unbekannt

Start der Umweltzone: 01.10.2008
Fahrverbot für Fahrzeuge ohne Plakette

2. Stufe der Umweltzone: Festlegung erfolgt Ende 2010
zusätzliches Fahrverbot für Fahrzeuge mit roter Plakette

3. Stufe der Umweltzone: Festlegung erfolgt Ende 2010
zusätzliches Fahrverbot für Fahrzeuge mit gelber Plakette

 

Aktuelles zur Duisburger Umweltzone

Lokale Ausnahmeregelungen und Besonderheiten

Für Wohnmobile sind zur Zeit keine Ausnahmen geplant. Auch für Taxis hat der Gesetzgeber derzeit keine Ausnahme vorgesehen. Um allerdings auf nicht vorhersehbare Härtefälle angemessen reagieren zu können, kann die Behörde den Verkehr zu und von bestimmten Einrichtungen zulassen, wenn dies:

  • im öffentlichen Interesse liegt (Versorgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigen Gütern und Dienstleistungen)
  • überwiegende und unaufschiebbare Interessen Einzelner erfordern (Aufrechterhaltung von Fertigungs- und Produktionsprozessen)

Zur Vermeidung unbilliger Härte für Anwohner und Gewerbetreibende ist nach Einführung einer Umweltzone in Duisburg (diskutiert wird ein Inkrafttreten am 01.10.2008) eine Übergangszeit von einem Jahr bis zum 30.09.2009 geplant.

Nach der Übergangszeit können Betroffene eine befristete Ausnahmegenehmigung beantragen. Genaueres ist noch nicht bekannt, wird aber rechtzeitig angekündigt.

Wichtige Links zur Umweltzone Duisburg

Fragen und Antworten zur Umweltzone in Duisburg

Umweltzone Duisburg kommt zusammen mit 7 anderen Städten des Ruhrgebietes zum 01.10.2008!

Die Ministerien für Umwelt, Wirtschaft und Verkehr haben sich auf die Einrichtung von Umweltzonen zur Verbesserung der Luftqualität im Ruhrgebiet geeinigt. Das gab Umweltminister Eckhard Uhlenberg  bekannt. Dabei soll ein 2-Stufen-Modell angewandt werden: Im Oktober dieses Jahres wird es erste Umweltzonen in den besonders stark belasteten Bereichen geben. Das sind Teile der Stadtgebiete von Duisburg, Oberhausen, Essen, Bottrop, Recklinghausen, Gelsenkirchen, Bochum und Dortmund. Die Wirksamkeit dieser Umweltzonen in Kombination mit einer Vielzahl weiterer Maßnahmen in den Bereichen Verkehr, Industrie, Kleingewerbe und Energieeffizienz von Gebäuden (Hausbrand) wird im Jahr 2010 ausgewertet. Sollten die ab Oktober ergriffenen Maßnahmen zu einer deutlichen Verbesserung der Luft führen, ist auch eine Verkleinerung der Umweltzonen möglich. Wenn die Immissionssituation dagegen weitere Maßnahmen erforderlich macht, wird zum 1. Januar 2011 eine großräumige zusammenhängende Umweltzone im Kernbereich des Ruhrgebietes eingerichtet. Darin sind dann auch weitere Städte wie Mülheim, Castrop-Rauxel, Herne, Gladbeck und Herten mit einbezogen. „Wir können mit den Umweltzonen jetzt die dringend notwendigen Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge im Ruhrgebiet einleiten und auf dieser Grundlage in zwei Jahren weitere Entscheidungen treffen", erklärte Umweltminister Eckhard Uhlenberg.

Der jetzt gewählte Zuschnitt der Umweltzonen trägt, so der Minister, den berechtigten Gesundheitsansprüchen der Bürger Rechnung und hält zugleich den bürokratischen Aufwand für Gewerbe, Industrie und Anwohner möglichst gering. „Das verbessert die Lebensqualität in der Metropolregion Ruhrgebiet und wird diese so als Standort für Unternehmen langfristig attraktiver machen." Uhlenberg forderte alle Beteiligten dazu auf, beim Umsetzen der Luftreinhalteplanung im Ruhrgebiet konstruktiv mitzuwirken.

In den Umweltzonen soll es zunächst Übergangsfristen für Anwohner und Gewerbetreibende von sechs Monaten geben. Für gewerblich genutzte Fahrzeuge wie Busse, Taxen, Handwerkerfahrzeuge sind Ausnahmeregelungen vorgesehen. Ausnahmen gibt es zudem für Schwerbehinderte, die auf ihr Fahrzeug angewiesen sind.

Die Bezirksregierungen werden nun entsprechende Luftreinhaltepläne aufstellen und diese öffentlich auslegen. Die Bürgerinnen und Bürger können diese einsehen und dazu Stellung nehmen. Im Mai werden die Luftreinhaltepläne dann in Kraft gesetzt

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